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Vielleicht

"Jeder verdient eine zweite Chance im Leben.

- Wieso?

- Weil du nie wissen kannst, ob du nicht selbst mal eine brauchst..."

 

Ich wünsche mir so sehr, dass es nicht nur eine zweite Chance für meinen Blog ist, sondern auch für mich.

Ich hab viel falsch gemacht in der letzten Zeit... und ich wünsche mir nichts mehr, als es diesmal richtig zu machen.

Aber ich weiß nicht, ob es funktioniert...

 

Vielleicht könnte die Zeit ab jetzt auch zu einer zweiten Chance für UNS werden.

ER und ich...

Das war ein Traum aus längst vergangenen Tagen, den ich niemals ernsthaft träumen konnte.

Und doch wünschte ich mir nicht mehr, als das.

Ich hoffte, ich betete, ich tat und machte, was ich damals dachte, was helfen würde.

Aber es half nichts. Aus uns wurde nie das, was ich mir erhofft hatte.

Und nun an diesem vergangenen Wochenende, da kam wieder mal alles zusammen.

 

" Du fragst wie viel ein Mensch ertragen kann? Verdammt viel. "

 

Obwohl er aussah, als würde er schon lange nicht mehr richtig schlafen, kam er mir so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr vor.

Es schien, als hätte das Wochenende davor doch so einiges verändert. Positiv.

Er war ausgelassener als sonst und machte den Anschein, als wäre er fröhlicher.

Doch kaum kam dieses Hochgefühl in mir auf, dass es ihm endlich besser zu gehen schien, da wurde meine Laune von je her gedämpft.

Nein, sie wurde regelrecht in den Abgrund gestoßen.

 

Ich wusste ja, dass SIE etwas von ihm will. Aber ich hatte gehofft, dass er nichts von ihr will und vor allem, dass sie das auch versteht.

Das sie es nach all der Zeit endlich begreift.

Ja, es ist fies so etwas sich zu wünschen, ich mag sie, aber was ihn betrifft, da kann ich verdammt egoistisch sein.

Nein, sie weiß nichts davon, ich trau mich nicht ihr etwas zu sagen.

Ich will keinen offenen Konkurrenzkampf.

Ich will sie nicht verlieren.

Aber auf der anderen Seite weiß ich nicht, was ich machen soll.

 

"Schwarz oder weiß? - Kann ich nicht kunterbunt haben?"

 

Doch dann, im Auto, da erzählte sie mir Sachen, die er geschrieben hatte und ich merkte, wie sie wieder Feuer und Flamme für ihn war, dass es wohl nie anders gewesen war.

Frau will ja eine gute Freundin sein, also was tut sie?

Ihr Freundin bestätigen.

Jedes Mal fühle ich mich schlecht dabei.

Aber wieso sollte ich ihr nicht helfen?

Wieso sollte ich sie nicht unterstützen, wo ich doch selbst nicht denke, dass zwischen ihm und mir was laufen könnte?

 

Späterhin, als sie die anderen heim fuhr, da kamen er und ich uns so nahe.

So nah, dass ich es genoss, aber dass es auch wehtat.

Ich lag in seinem Arm, er hielt mich fest.

Meine Hand ruhte auf seiner und es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte ich sie ergriffen.

Aber wir waren nicht ganz alleine und ich traute mich nicht.

Außerdem wusste ich nicht, wie er reagieren würde.

Ich machte es mir in seinem Arm richtig gemütlich, fand es wunderschön einfach dort zu liegen.

 

"Kannst du einfach mal den Moment genießen? - Ja und wie..."

 

Ich wünschte mir, wir wären alleine.

Ich wünschte, der Moment würde ewig dauern.

Seine Umarmung wurde fester, unsere Hände ruhten aufeinander.

Ich selbst empfand es so, als würde eine angenehme Spannung in der Luft liegen.

Doch wie immer, wenn mir etwas gefällt, wenn ich mich ihm so nahe fühle, wurden wir gestört.

 

Es klingelte, sie kam zurück und nichts war mehr, wie es gewesen war.

Es war, als hätten diese paar Minuten nicht existiert.

 

Ja, wir warfen uns Blicke zu.

Doch es konnten auch normale sein.

Ja, wir redeten witerhin miteinander.

Doch das hat nichts zu bedeuten.

Ja, er zog mich weiterhin auf.

Doch das tat er schon den ganzen Abend lang, von Anfang an.

Ja, er ließ komische Kommentare ab.

Doch was hat das schon zu heißen.

 

Wahrscheinlich bilde ich mir wieder viel zu viel ein.

Das es für ihn und mich so etwas wie eine zweite Chance geben wird, ist mehr als nur unwahrscheinlich.

Dieses Glück besitze ich nicht.

Und wenn, so denke ich nicht, dass ich seinem Geschmack entspreche.

Außerdem würde das viel zu viel Stress mit ihr geben.

Und ich weiß nicht, ob ich das wirklich will.

Vielleicht will ich nicht mal ihn wirklich...

 

Er meinte, ich solle bleiben, auch wenn die anderen schon gegangen wären.

Aber ich weiß nicht, wie ernst er das meinte.

Denn kurz darauf konnte er es nicht abwarten uns alle endlich loszuwerden.

Aber dann kams erst...

 

"Schlimmer? - Geht immer!"

 

Er nahm mich von hinten in den Arm, versuchte mir ein Bein zustellen, einmal wären wir fast beide gefallen.

Nach längerem hin und her gingen wir dann endgültig.

Sie bestand darauf, dass ich mit ihr ging, ich denke sie wollte nicht, dass er und ich uns weiterhin so nahe kamen.

Und dann....

 

"Es geht noch weiter? - Es geht immer weiter!"

 

Zum Abschied wollte ich ihm tschüss sagen, ihn umarmen, so wie es üblich war, zwischen uns allen.

Ich sah ihn an, wollte wissen, ob das okay ging.

Er breitete seine Arme aus und nahm mich in seiner Umarmung auf.

Aber er ließ mich nicht einfach gehn.

Er drückte mich fest an sich und hob mich in die Luft.

Ich musste mich fester an ihn klammern, kann ich es doch nicht ab, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Es war, als würden wir beide in dieser Umarmung verweilen.

Als wollte keiner den anderen loslassen.

 

In diesen Moment wünsche ich mich zurück.

An ihn denke ich unentwegt.

Ständig, damit es mir besser geht, versuche ich mich an diese Empfindung von Glück zu erinnern.

Und doch schwingt jedes Mal diese Trauer in mir mit.

Diese fast schon Gewissheit, dass es wohl nie mehr zwischen uns sein wird....

7.1.08 16:11


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